2. Regionalliga: Desolates 2. Viertel bricht den Baskets das Genick

Baskets Lüdenscheid

Ein völlig verkorkstes zweites Viertel hat die Baskets im Heimspiel gegen die TuS Iserlohn Kangaroos um einen möglichen Sieg gebracht. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 22 Punkten kämpfte sich die Mannschaft von Trainer Amir Hujic eindrucksvoll zurück, musste sich am Ende aber mit 69:76 (28:49) geschlagen geben.

Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Die Baskets hielten gegen die Kangaroos von Beginn an gut mit und entschieden das erste Viertel knapp mit 12:11 für sich. Anschließend gerieten die Gastgeber jedoch völlig aus dem Rhythmus.

Vor allem aus der Distanz stellte Iserlohn die Lüdenscheider Defensive vor erhebliche Probleme. Insbesondere Tobi Wegmann erwies sich mit seinen zahlreichen Dreipunktewürfen als ausgesprochen unangenehmer Gegenspieler. Die Kangaroos nutzten ihre offensive Stärke konsequent aus und entschieden das zweite Viertel mit 38:16 für sich. Aus der knappen Führung der Baskets war bis zur Halbzeit ein deutlicher 28:49-Rückstand geworden.

Baskets zeigen nach der Pause Moral

Wer die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschrieben hatte, sah nach dem Seitenwechsel eine andere Lüdenscheider Mannschaft. Die Baskets steigerten sich insbesondere defensiv, fanden offensiv bessere Lösungen und arbeiteten sich Punkt für Punkt heran.

Angeführt von Leeroy Jaiteh, der mit 22 Punkten bester Lüdenscheider Werfer war, gewannen die Gastgeber das dritte Viertel mit 25:15. Vor dem Schlussabschnitt betrug der Rückstand damit nur noch elf Punkte (53:64).

Auch im letzten Viertel ließen die Baskets nicht locker. Mit einem weiteren 16:12 verkürzten sie den Abstand, konnten die Partie aber nicht mehr vollständig drehen. 
Immerhin: Die Reaktion nach der Pause machte deutlich, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Die Baskets entschieden die zweite Hälfte mit 41:27 für sich. Ausschlaggebend blieb letztlich der deutliche Einbruch im zweiten Viertel.

Die Viertelergebnisse: 12:11, 16:38, 25:15, 16:12.

Baskets: Leeroy Jaiteh (22), Apostolos Nikolaou (5), Bendt Kohlhoff (5), Dimitar Boshevski, Sotirios Zapsas (15), Semir Albinovic (11), Yassin Tarchoun (4), Julius Zacharias, Aime Kouadio (7).

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